Mobile Research

Nicht neu und doch nicht selbstverständlich

Haben Sie Ihr Handy gerade in Reichweite? Wie lang ist es her, dass Sie es benutzt haben? Smartphones sind unsere alltäglichen Begleiter, rund um die Uhr und überall. Kein Wunder, dass auch Probanden immer häufiger mobil an Befragungen teilnehmen. Minimalanforderung an Studien wäre demnach die technische Optimierung für mobile Endgeräte. Doch reicht dies noch längst nicht aus, dass die generierten Ergebnisse der Qualität von Desktopstudien entsprechen: Stichwort "Mobile Bias". 

Interrogare-Experte für Mobile Research, Matthias Kampmann, erklärt in seinem in der planung&analyse erschienenen Fachartikel mit welchen Herausforderungen in diesem Bereich zu rechnen ist und gibt ganz praktische Hinweise an die Hand, wie ihnen bestmöglich zu begegnen ist. Den Artikel können Sie kostenfrei hier herunterladen. Weitere Informationen zu Mobile Research bei Interrogare finden Sie unten auf dieser Seite (blaue Box).

 

Um Sie vorab in die Welt des Mobile Research zu führen, haben wir mit unserem Experten gesprochen:

 

5 Fragen an...

Matthias Kampmann, Interrogare-Experte für Mobile Research

1. Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Natürlich nehmen daher Probanden auch per mobilen Endgeräten an Befragungen teil. Warum ist Mobile Research dennoch wichtig zu thematisieren bzw. besonders?

Matthias Kampmann (MK): Dass bereits 20-30% der Studienteilnehmer mit dem Smartphone teilnehmen ist in vielen Fällen noch gar nicht bekannt. Wir müssen die Herausforderungen des kleinen Screens also immer wieder hervorheben und sowohl auf die Einschränkungen als auch auf die neuen Möglichkeiten hinweisen, besonders wenn es um die zeitnahe Erreichung von Zielgruppen geht.

 

2. Die technische Optimierung der Befragung für Smartphones ist die einfachste Art der Anpassung an die veränderte Teilnahmesituation – warum reicht sie dennoch nicht aus?

MK: Eine technische Optimierung kann nur mit einer inhaltlichen Optimierung einhergehen. Fragen müssen kurz und prägnant werden, Skalen müssen auch auf kleinen Bildschirmen in Gänze sichtbar sein usw. Hier geht es darum Kunden bei der Umsetzung ihres Studiendesigns bestmöglich zu beraten.

 

3. Was sind die Minimalanforderungen für Mobile Research?

MK: Offen für Neues sein und eine hohe Bereitschaft Studien zu fokussieren, um dadurch bessere Ergebnisse zu erreichen.

4. Was kann Interrogare im Bereich des Mobile Research leisten?

MK: Durch unsere eigene Befragungsplattform IRQuest haben wir volle Flexibilität bei der Darstellung auf Smartphones. Dadurch, dass Interrogare einer der First-Mover im Mobile Research war blicken wir bereits auf viele Jahre Erfahrungen bei der inhaltlichen Studienoptimierung zurück und bieten auf technischer Seite mit unserer Plattform Biscuittin sowohl OnSite-Rekrutierungen als auch Werbetrackings für Smartphones.

 

5. Welche Dos und Tipps können Sie denjenigen an die Hand geben, die sich der Herausforderung Mobile Research stellen müssen?

MK: Entscheiden Sie als Studienleiter, ob mit Smartphones an einer Befragung teilgenommen werden darf und informieren Sie den Probanden ganz deutlich darüber. Ist die mobile Teilnahme gewünscht, heißt es: Optimieren Sie die Befragung für mobile Endgeräte nicht nur technisch, sondern auch optisch und inhaltlich - gekürzte Fragetexte, komplett abbildbare Skalen und wenig Bilder sind wichtig. 

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